Köln > Transaktionsbasiertes Cause-Related Marketing (CRM) kann Einstellungen und Verhalten beeinflussen, sofern bestimmte Faktoren beachtet werden. Zu diesem Ergebnis kommt die die Kölner Betriebswirtschaftlerin Anne Huppertz in ihrer Diplomarbeit zum Thema “Cause-Related Marketing”. Die positiv oder negativ wirkenden Faktoren betreffen zum einen die Charakteristika der Profit-Organisation und deren Gestaltungsoptionen in Bezug auf Spende, Preis und Produkt. Zum anderen haben Charakteristika der Non-Profit-Organisation und des Konsumenten einen Einfluss.
Im Vergleich zu alternativen Marketingmaßnahmen zeigt sich, dass CRM unter bestimmten Bedingungen effektiver sein kann. CRM kann im Rahmen des Marketing-Mix trotz vorhandener Risiken ein effektives Instrument darstellt. Jedoch sollte jedes Unternehmen im Hinblick auf seine spezielle Marktsituation analysieren, inwieweit CRM anderen Maßnahmen überlegen ist.
In ihrer wissenschaftlichen Arbeit identifiziert und diskutiert Anne Huppertz empirisch untersuchte Wirkungen von CRM auf Konsumenteneinstellungen und Kauf gegenüber der Profit-Organisation sowie die Einflussfaktoren auf diese Wirkungen. Zusammenfassend stellt sie fest: Obwohl sich vor allem in den letzten Jahren schon einige Studien mit diesem Thema beschäftigt haben, ist die Forschung weit davon entfernt, für alle Industrien, Zielgruppen, Länder, Produkte etc. konkrete Handlungsempfehlungen geben zu können. Die vor allem in den USA bereits etablierte Marketing-Strategie muss sich in der empirischen Forschung und in der internationalen Praxis noch beweisen.
Email der Autorin: Anne.Huppertz@web.de