Nairobi > Angesichts der Millionen von Menschen, die in Kenia noch immer unter den Folgen der jüngsten Dürrekatastrophe und jahrelangen Perioden der Niederschlagsarmut leiden, unterstützt Bayer CropScience den Einsatz der Deutschen Welthungerhilfe im Kampf gegen den Hunger in Kenia mit umgerechnet etwa 5,5 Millionen Kenia Schillingen (60.000 Euro). Eine Unterstützung, die der Deutschen Welthungerhilfe sehr recht gekommen sein wird. Denn die Dürrekatastrophe in Ostafrika hat weltweit eher eine geringe Aufmerksamkeit gefunden und ist inzwischen fast ganz aus den Nachrichten verschwunden. Und für die Bekämpfung der Folgen dieser Dürre stehen längst noch nicht die benötigten Mittel zur Verfügung.
Der Geschäftsführer und Leiter von Bayer CropScience in Ostafrika, Hans-Joachim Wegfahrt, überreichte den Scheck in der vergangenen Woche an die Repräsentantin der Deutschen Welthungerhilfe in Kenia, Frau Iris Krebber. Die Übergabe erfolgte in der Bayer Zentrale in Kenia im Beisein des deutschen Botschafters Walter Johannes Lindner.
Kenia ging bis vor kurzem durch eine der größten und längsten Dürreperioden seiner jüngeren Geschichte. Obwohl die Regenzeit mittlerweile eingesetzt hat, haben über zwei Millionen Kenianer nicht genug zu essen. In ihrer Not aßen die Menschen das Saatgut, das ihnen nun für die Aussaat von Nahrungsmittelpflanzen fehlt. Große Teile der Viehbestände, auf denen der Lebensunterhalt von Nomaden in Kenia beruht, sind aufgrund der Futter- und Wasserknappheit sowie daraus folgender Krankheiten verendet.
Der lang andauernde Regenmangel hat nicht nur Millionen von Kenianern zugesetzt, sondern auch der Wirtschaftsentwicklung des Landes geschadet und das Wachstum erheblich verlangsamt. Als Folge der steigenden Kosten für Nahrungsmittel und Milchprodukte ist die Inflation auf etwa 20 Prozent gestiegen.
Die Kernkompetenzen der Bayer CropScience liegen im Bereich Landwirtschaft, Pflanzenschutz und Saatgut. Das Unternehmen bietet der Landwirtschaft innovative Produkte und professionelle Dienstleistungen an, um so die landwirtschaftliche Ertragsleistung zu steigern und die Produktion von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen sicherer zu machen. Auch dieses Kerngeschäft versteht Bayer CropScience als einen Beitrag zur Hungerprävention.