Der 2. Hamburger Wissenschaftstag am Freitag, den 23. Juni 2006, steht unter dem Thema „Zukunft der Ökonomie – Ökonomie der Zukunft“ - Nachhaltiges Wirtschaften und Grenzen des Wachstums. Veranstalter sind das Wissenschaftsforum Hamburg e.V., das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung und die Universität Hamburg.
Der Wissenschaftstag bietet ein öffentliches Forum für den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft (insbesondere für junge Menschen). Er versteht sich als Impuls zur Netzwerkbildung innerhalb und außerhalb der Wissenschaft in der Metropolregion Hamburg.
Die Volkswirtschaften stehen weltweit vor einem kritischen Wendepunkt: Ökologische und soziale Probleme führen zunehmend zu gesellschaftlicher Instabilität und zeigen die Grenzen des planetaren Ökosystems auf. Dennoch halten Standard-Konzepte von Wirtschaftspolitik und Wirtschaftwissenschaften überwiegend am Wachstum von Produktion und Verbrauch sowie an neoliberaler Deregulierung fest. Haben wir mittlerweile die globalen Grenzen des Wachstums erreicht – mit entsprechenden regionalen und nationalen Folgen?
Den Hauptvortrag hält Dr. Dierk Hirschel, Chefökonom des DGB, zum Thema „Perspektiven einer zukunftsfähigen Ökonomie und Wirtschaftswissenschaft“.Danach geht es in Arbeitsgruppen, u.a. zum Thema “Soziales Wirtschaften und Wirtschaftsethik”. Referenten dieser Gruppe sind Dr. Alexandra Hildebrandt, KarstadtQuelle AG, und Wiebke Probst von sneep - Netzwerk Wirtschaftsethik. Es moderiert Dr. Bettina Knauer.
Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr.
Weitere Infos und Anmeldung über: hamburg@fes.de