Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen der Automobilindustrie wird von Verbrauchern in aufstrebenden Volkswirtschaften und von Verbrauchern im Westen sehr unterschiedlich eingeschätzt.
Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „TNS Automotive Global Corporate Social Responsibility“, die auf einer Befragung von 16.000 Personen in 16 wichtigen Märkten weltweit basiert. Ein Ergebnis: In aufstrebenden Volkswirtschaften wie Thailand, Indien und China schätzten die Verbraucher die untersuchten Automobilunternehmen in Bezug auf ihre soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) höher ein als die Befragten in den westlichen Märkten. Darüber hinaus erwarten die Menschen auf diesen neuen Märkten, dass die Automobilunternehmen eine aktive Rolle in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung ihres Landes spielen, indem sie etwa Arbeitsplätze schaffen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Hinsichtlich allgemeiner Kaufmuster ermittelte die Studie deutliche Unterschiede zwischen den Märkten. So hätten beispielsweise in Indonesien 85 Prozent der Verbraucher ein Produkt oder eine Dienstleistung gerade deshalb gekauft, weil es auf verantwortungsbewusste Weise erzeugt wurde. In Deutschland lag dieser Wert nur bei 58 Prozent. Andererseits haben drei Viertel der Deutschen schon einmal ein Produkt abgelehnt, weil ein Unternehmen im Ruf stand, keine umweltfreundlichen oder ethischen Geschäftspraktiken zu verfolgen.
Lesen Sie mehr unter:
www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2006/10-05_08/