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CSR in Österreich - Nachhaltiges Wirtschaften von Unternehmen auf der Basis wirtschaftlichen Erfolges


Wednesday, May 3rd, 2006


Wien > Corporate Social Responsibility oder CSR ist in vielen Ländern Europas schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Laut Marius A. Braneti, CEO der Braneti Group und CSR-Spezialist wird Corporate Social Responsibility auch in Österreich jetzt mehr und mehr zum Thema. Ist CSR nur ein kurzfristiger Trend oder wirklich ein notwendiger Bestandteil jeder Firmen Strategie?

Was ist CSR?

Das Modell der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (CSR) will nachhaltiges Wirtschaften in die Praxis umsetzen. CSR ist kein Human- oder Sozialprogramm, sondern ein Management und Kommunikations- Werkzeug, das neben der ökonomischen Logik, soziale und ökologische Verantwortung zu einem konkreten Bestandteil der Unternehmensstrategie macht. Die Betonung der Freiwilligkeit des Engagements ist der Schlüssel dafür, dass CSR zu wirtschaftlichem Erfolg führt. CSR ist unter anderem entstanden, da die öffentliche Hand in vielen Bereichen ihre Förderungen eingestellt hat. Sie zieht sich aus ihrer Verantwortung zurück und überträgt der Wirtschaft diese Aufgabe. Marius Braneti fügt hinzu: „Brian Childs, ein Journalist bei der International Herald Tribune brachte das Konzept auf den Punkt. Er beschreibt CSR als die neue Standard Formel: Social + responsibility = reward“.

Wie kann CSR Unternehmen nützen?

Zu jeder Unternehmenskultur gehört auch verantwortliches Handeln - gegenüber Mitarbeitern, Aktionären, Geschäftspartnern und selbstverständlich auch gegenüber der Gesellschaft. Die strategische Ausrichtung dieses Engagements und eine gute, maßgeschneiderte Auswahl von Aktivitäten und Projekten unterstützen den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen:

CSR Campagnen erzielen:
- Positives / verantwortungsbewusstes Image des Unternehmens
- Arbeitszufriedenheit der eigenen Mitarbeiter
- Beweis für Soziales Engagement

Weiters steigert CSR die Attraktivität der Produkte / Services bei Konsumenten, Kunden und anderen Stakeholdern.

CSR in Österreich und Europa

Das Thema CSR wird seit Jahren von der Europäischen Kommission, den Vereinten Nationen, einer Vielzahl von Umweltverbänden und Gewerkschaften sowie anderen NGOs diskutiert. Nach und nach verzeichnet das CSR Bewusstsein auch in Österreich eine dynamische Entwicklung. Die WKO bietet neuerdings einen online CSR Unternehmens Selbsttest an und respact austria veranstaltet den „Trigos“ Wettbewerb - den österreichischen Preis für Unternehmen mit Verantwortung.

In vielen EU Ländern ist CSR schon seit Jahren ein heißes Thema. Es häufen sich die Forderungen nach neuen pan-europäischen Instrumenten wie z.B. einer CSR-Verordnung der Europäischen Union oder einem internationales Abkommen, dass die die Anforderungen an das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen definiert. Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass Unternehmen sich generell nicht genügend für Umweltschutz, Arbeitnehmer und die Gesellschaft engagieren. CSR ist im Aktionsplan des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung von Johannesburg (2002) als internationales Ziel festgeschrieben. Zudem hat die Europäische Kommission 2001 ein Grünbuch und 2002 eine Mitteilung zu CSR verabschiedet. Im Sommer 2004 hat das von der Europäischen Kommission eingesetzte European Multistakeholderforum einen Bericht über CSR publiziert. Im März 2006 gründete die Europäische Kommission die “European alliance for CSR” - eine neue CSR Initiative, die vorwiegend von Unternehmen angetrieben wird.

Erfolgreiche und weniger erfolgreiche CSR Programme

In seiner Laufbahn als CSR Spezialist stellte man Marius A. Braneti, CEO der Braneti Group oft die gleiche Frage: „Warum erzielen CSR Programme nicht den gewünschten Erfolg?“ Seine Antwort: „Bei CSR Kampagnen ist es noch wichtiger als bei vielen anderen Aktivitäten des Positioning- und Image-Managements, ein wirklich maßgeschneidertes, strategisch durchdachtes Programm zu entwickeln. Und nach wie vor das größte Problem vieler Unternehmen in Österreich wie auch weltweit ist es diese Programme auch durch die richtig ausgewählten Kanäle zu kommunizieren. Weiters sehe ich es als unsere Aufgabe unseren Kunden das CSR Prinzip näher zu bringen. Erst letzte Woche saß ich mit einem Kunden zusammen, mit dem wir über ein Positioning und Image Management Programm sprachen. Ich fragte meinen Kunden, ob er auch im CSR Bereich tätig wäre. Er sagte nein. Im Laufe des Gespräches fand ich dann aber heraus, dass mein Kunde lokale Schulen durch diverse Aktivitäten unterstützt. Dies ist natürlich kein strategisch geplantes CSR Programm aber es ist ein Anfang. Durch gezielte Spezialisten Beratung kann daraus eine erfolgreiche CSR Kampagne werden – das ist der beste Beweiß dafür, dass wir noch viel Awareness für CSR schaffen müssen.“

Ein Beitrag von Marius A. Braneti, CEO und CSR-Spezialist
Weitere Informationen über die Braneti Group finden Sie unter www.braneti.com




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Achim Halfmann (CSR NEWS)

Achim Halfmann is CSR NEWS' managing director and editor-in-chief.

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