München > GlaxoSmithKline (GSK) bekämpft weltweit auch solche gesundheitlichen Katastrophen, die in der Öffentlichkeit weniger Aufsehen erregen - so etwa die Lymphatische Filariose (LF). Ziel ist die Ausrottung der Krankheit.
LF wird durch Mücken übertragen und verursacht furchtbare Entstellungen. Auslöser der lymphatischen Filariose sind fadenförmige Würmer, sie sich in den Lymphgefäßen ansiedeln, dort heranreifen und Eier legen. Die sich daraus entwickelnden Würmer (Mikrofilarien) wandern ins Blut. Bei chronischem Krankheitsverlauf entwickelt sich die so genannte Elephantiasis (Elefantenkrankheit) mit bleibenden schweren Ödemen, vor allem an den Beinen. Weltweit sind nach Angaben der WHO schätzungsweise 120 Millionen Menschen damit infiziert.
GSK spendete Albendazole-Tabletten, ein Wurmmittel, im Wert von rund 20 Millionen Euro, die in 36 Länder geliefert wurden. Diese 136 Millionen Tabletten gehören zu einem Programm, mit dem GSK, die Weltgesundheitsorganisation WHO und andere Partner bis zum Jahre 2010 die Lymphatische Filiariose ausrotten wollen. “LF könnte nach den Pocken die zweite Krankheit in der Geschichte warden, die ausgerottet wird. In Ghana läuft unser Programm seit vier Jahren erfolgreich und hat sein Ziel erreicht, alle zehn Millionen als gefährdet geltenden Menschen zu erreichen“, schrieb JP Garnier, Vorstandsvorsitzender von GlaxoSmithKline, in einem Beitrag für das Daily Mail Newspaper nach einem Afrikabesuch. Dort hatte er Ende 2005 u.a. an der Eröffnung einer neuen Produktionsstätte in Kapstadt, Südafrika, teilgenommen. In der Fabrik werden Albendazol-Tabletten hergestellt, jenes Medikament also, mit dessen Hilfe die gefürchtete LF ausgerottet werden soll.
Insgesamt waren die Spendenausgaben von GlaxoSmithKline (GSK) noch nie so hoch wie im zurückliegenden Jahr 2005: 555 Millionen Euro stellte das Unternehmen bereit, um Not leidenden Menschen und Regionen in der ganzen Welt zu helfen. Damit erhöhten sich die Spendenausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Mit den Geld- und Sachspenden wurden zahlreiche Hilfsprojekte unterstützt - etwa für Tsunami- und Hurrikan-Opfer bis hin zu Patienten-Programmen in den Entwicklungsländern. GSK unterstützte Hilfsprojekte in mehr als 100 Ländern durch Produktspenden im Wert von rund 430 Millionen Euro, durch Geldspenden in Höhe von fast 90 Millionen Euro und durch Spenden von Hilfsgütern im Wert von rund 30 Millionen Euro. Die Spendensumme entsprach 5,6 Prozent des Vorsteuergewinns von GSK.
Doch spendet und forscht nicht nur: Das Unternehmen führt dieses Jahr zum dritten Mal den so genannten “OrangeDay” durch. Dies ist ein sozialer Tag von GSK Deutschland, an dem sich Mitarbeiter an allen Standorten in sozialen Projekten engagieren. Sie bauten im letzten Jahr Spielplätze in Kinderheimen und -tagesstätten, besuchten Alten- und Pflegeheime, begleiteten Blinde auf die Bundesgartenschau, putzten Fenster in Tagesstätten für psychisch Kranke, brachten Gärten auf Vordermann, reparierten Fahrräder und erstellten Konzepte, so zum Beispiel für einen Internetauftritt der Bühler Lebenshilfe. Die Mitarbeit ist natürlich freiwillig; GKS stellt seine Mitarbeiter an diesem Tag frei. Ein gutes Beispiel für Corporate Volunteering.
Weitere Informationen im Internet: www.glaxosmithkline.de/unternehmen/ged.php