Wien > Unter der Marke “kleine wunder“ verbindet eine neue österreichische Cause Related Marketing - Initiative das Engagement für den guten Zweck mit Alltagsprodukten wie Milch, Mehl, Tafelwasser, Apfelsaft, Toilettenpapier, Taschentücher, Küchenrolle und Spülmittel. Außergewöhnlich: diese Produkte wurden ausschließlich deshalb kreiert, um ihren Reingewinn dauerhaft fünf Kinderhilfsprojekten zufließen zu lassen. Die Initiative ist sehr gut eingeschlagen; in nur 5 Wochen konnten für die Kinderhilfsprojekte bereits € 25.000.- erwirtschaftet werden.
Dabei ist die Idee denkbar einfach: Indem die Konsumenten kleine wunder Milch & Apfelsaft trinken, sich mit kleine wunder Taschentücher die Nase putzen oder das Geschirr mit dem kleine wunder Spülmittel abspülen, helfen sie benachteiligten Kindern. So wurden die ersten 25.000 Euro, die zu gleichen Teilen auf die beteiligten fünf Kinderhilfsprojekte aufgeteilt: Die Kinderschutzzentren möwe bieten damit fünf misshandelten Kindern ein ganzes Jahr lang die dringend benötigte Therapie an. Licht für die Welt schafft so die Rehabilitation von 200 behinderten Kindern pro Monat. Die Rote Nasen Clowndoctors führen damit 500 zusätzliche Clownvisiten durch und zaubern wieder ein Lächeln in traurige Kinderaugen. Die Salzburger Kinderseelenhilfe kann das bestehende Programm absichern bzw. flächendeckend ausbauen. Das ist dringend nötig, da vor allem auf dem Land die psychosoziale Versorgung von Kindern nicht ausreichend gelingt.
Derzeit findet man die Produkte bei Bipa, Merkur, Sutterlüty, ADEG und Metro. Verhandlungen mit weiteren Handelsketten verlaufen viel versprechend. Alle Produkte – bis auf die Papierartikel – werden in Österreich erzeugt und zwar die Lebensmittel von NÖM, Yo - Eckes Granini, Waldquelle und Haberfellner Mühle, das Spülmittel von Kanol und die Papierprodukte von Pantos in Deutschland. Die gesamten Personal- und Verwaltungskosten trägt die Allianz Elementar Versicherungs-AG und ist somit exklusiver Wirtschaftspartner von kleine wunder.
Die “kleine wunder” Vertriebsges.m.b.H. ist die Abwicklungsplattform für das “kleine wunder” Projekt. Die Konstruktion dieser Gesellschaft ist außergewöhnlich: Als Initiator und Geschäftsführer trägt Joachim Martin das gesamte Risiko der “kleinen wunder” und hat als Vertriebsplattform für die “kleinen wunder” die kleine wunder Vertriebsges.m.b.H. aus eigenen Geldmitteln gegründet. Da für die Finanzierung die persönliche Haftung der Gesellschafter Voraussetzung ist und dieses Risiko nicht von den Organisationen getragen werden kann, ist Joachim Martin derzeit der einzige Gesellschafter. Es ist jedoch vertraglich vereinbart, dass die fünf Organisationen jederzeit die Gesellschaftsanteile übernehmen können. Joachim Martin bekommt ein fixes (von der Allianz Versicherung getragenes) Gehalt und hat keinen Gewinnanteil an der “kleine wunder” Vertriebsges.m.b.H. Alle Gewinne fließen in die Kinderhilfsprojekte.