Köln > Mitarbeiterinnen der Kölner Ford-Werke GmbH packen für die weiblichen Inhaftierten in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf Päckchen. “Entstanden ist das Projekt aus der Zusammenarbeit von Ford mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Die Anfrage kam vom SkF. Eine unserer Ford-Kolleginnen von ‚ Women in HR (WiHR)’, Sandra von Gersdorff, hat dieses Projekt gerne aufgegriffen und konnte ihr Team dazu gewinnen, gemeinsam Päckchen zu packen“, berichtet Marion Werth, Leiterin Führungskräfteentwicklung bei Ford of Europe und Mitglied bei WiHR.
WiHR - das Netzwerk engagierter Frauen im Personalbereich bei Ford, steht auch für eine bunte Vielzahl anderer Aktionen: für die Unterstützung der Klientinnen des Kölner Café MäcUp, PC-Schulungen für Mitarbeiterinnen des SkF, für die Hilfe bei Umzügen oder der Ausrichtung von Festen.
Im Cornelius-Haus des SkF unterzeichneten die Kölner Ford-Werke und der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln am 8. März, dem Weltfrauentag, eine Vereinbarung über die weitere Zusammenarbeit. “Die Fortsetzung unserer seit 2004 laufenden Kooperation mit der Caritas steht unter dem Motto ‘Gemeinsam sozial’. Damit ist ein wichtiges Ziel umrissen: Unsere Mitarbeiterinnen zeigen Engagement in der Gemeinschaft und unterstützen in diesem Projekt benachteiligte Frauen. Die Caritas, die gerade im Bereich sozialer Arbeit ein erfahrener und engagierter Wohlfahrtsverband ist, stellt für uns einen idealen Partner dar“, so Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH.
In der Fordbelegschaft finden die Projekte Zustimmung. Sie werden über eine “Community Involvement“-Website, die Mitarbeiterzeitschrift “Fordreport” oder über weitere interne Newsletter kommuniziert. Akzeptiert die Belegschaft das Engagement ihrer Kolleginnen für weibliche Gefangene? „Ich kann mich an keine negative Reaktion erinnere“, sagt Marion Werth. Dieses “Community Involvement“-Projekt sei ebenso positiv wie die anderen Projekte aufgenommen worden.
Aktivitäten, die sich die Fordwerke etwas kosten lassen: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können jährlich für 16 Stunden von ihrer Arbeit im Unternehmen freigestellt werden, wenn sie sich sozial oder karitativ engagieren. So stellt Ford unentgeltlich das Know-how und die Arbeitskraft seiner Mitarbeiter für das gesellschaftliche Engagement zur Verfügung.