Das Institut für Sozialethik befasst sich in Forschung und Lehre mit Fragen der theologischen Ethik sowie mit Problemen der Theoretischen und der Angewandten Ethik. Es wurde 1964 von Arthur Rich gegründet und hatte ursprünglich seinen Schwerpunkt im Bereich der Wirtschaftsethik. Seither sind andere Schwerpunkte hinzugekommen im Bereich der politischen Ethik, der Umweltethik und vor allem der medizinischen Ethik. Dabei ist für die heutige Arbeit des Instituts die Verbindung von ethischer Grundlagenreflexion und praxisbezogenen Fragestellungen kennzeichnend.
Die evangelische Sozialethik hat in Zürich eine lange Tradition, der sich das Institut für Sozialethik auch heute noch verpflichtet sieht. Sie ist verbunden mit den Namen von Leonhard Ragaz, Emil Brunner und Arthur Rich.
Zu den Aufgaben des Instituts gehören:
die Gewährleistung des Lehrangebots in theologischer Ethik und Sozialethik
der Ethik-Unterricht im Lehrangebot anderer Disziplinen an der Universität Zürich
die Durchführung des Nachdiplomstudiengangs in Angewandter Ethik (zusammen mit der Arbeits- und Forschungsstelle für Ethik)
die Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Theologischen und der Angewandten Ethik
die Veranstaltung von wissenschaftlichen Tagungen und Symposien
die Beratungstätigkeit zu ethischen Fragen für verschiedene Institutionen
die Öffentlichkeitsarbeit zu aktuellen Fragen der Ethik
die Pflege des Kontakts zu anderen mit Ethik befassten Institutionen im schweizerischen und internationalen Rahmen.