Der Konzern
InBev Deutschland ist ein Teil von InBev, dem gröĂten Brauunternehmen der Welt. InBev hat ein Absatzvolumen von 246,5 Millionen Hektolitern Bier (Basis 2006) und hat in seinem Portfolio mehr als 200 Marken in 140 LĂ€ndern. Entstanden ist InBev im Herbst 2004 aus der Fusion der belgischen Interbrew und der brasilianischen AmBev.
InBev Deutschland
Im Jahr 2001 stieg Interbrew auf den deutschen Biermarkt mit der Ăbernahme der Brauerei Diebels ein. Ein Jahr spĂ€ter erfolgte der Kauf der Brauerei Beck & Co. Die beiden Brauereien in Issum (Niederrhein) und in Bremen haben sich im Jahr 2002 zu Interbrew Deutschland formiert. Sie stellten die Basis fĂŒr die Interbrew-Organisation in Deutschland dar, zu der seit dem 1. Januar 2003 auch die Gilde-Gruppe gehört. Das Unternehmen brachte die Gilde Brauerei in Hannover, das Hofbrauhaus Wolters in Braunschweig und die Hasseröder Brauerei in Wernigerode in die deutsche Interbrew-Familie ein. Seit dem 1. Oktober 2004 gehören auch die Spaten-Franziskaner-LöwenbrĂ€u-Gruppe in MĂŒnchen und Dinkelacker-Schwaben BrĂ€u in Stuttgart dazu. Seit dem 1. Juli 2005 firmiert das Unternehmen unter dem Namen InBev Deutschland.
Am 1. Oktober 2006 verkaufte InBev das Hofbrauhaus Wolters an vier ehemalige Manager der Gilde Brauerei.
Am 2. Januar 2007 verkaufte InBev die Brauerei Dinkelacker-Schwaben BrĂ€u in Stuttgart, inklusive aller dort traditionell gebrauten Marken, an den frĂŒheren MiteigentĂŒmer Wolfgang Dinkelacker. InBev und Dinkelacker arbeiten darĂŒber hinaus in enger Partnerschaft in verschiedenen Bereichen, insbesondere der Logistik und dem Vertrieb, zusammen.
Starke Marken
Durch den Zusammenschluss ist InBev Deutschland als zweitgröĂtes deutsches Brauereiunternehmen jetzt sowohl geografisch als auch von der Sortimentspolitik her in allen wesentlichen Bereichen des deutschen Biermarktes vertreten. Mit den bereits vorhandenen nationalen Pilsmarken (Beck’s, Hasseröder), Regionalmarken (Gilde, Haake-Beck, LöwenbrĂ€u, Spaten) und dem AltbiermarktfĂŒhrer Diebels wird InBev Deutschland mit den neuen Marken weiter gestĂ€rkt und erhĂ€lt insbesondere mit der Marke Franziskaner nunmehr auch ein starkes Standbein im bundesweit seit Jahren wachsenden Weissbier-Segment. FĂŒr jeden Geschmack ist etwas dabei!
InBev Deutschland schafft durch die BĂŒndelung von Kompetenz und die Erweiterung des Know-hows beste Voraussetzungen, um im harten Wettbewerb noch besser bestehen zu können. Dabei wird die EigenstĂ€ndigkeit der Marken und ihre Verwurzelung in den jeweiligen Regionen berĂŒcksichtigt.
Der Bereich Sales & Distribution bildet die Klammer fĂŒr alle vertrieblichen Funktionen bei der InBev Deutschland Vertriebs GmbH. Die FĂ€den fĂŒr eine optimale Abstimmung und Koordination sĂ€mtlicher vertriebsorientierter AktivitĂ€ten laufen dort zusammen.
InBev Deutschland Vertriebs GmbH & Co KG
Zur Koordination ihrer Marketing- und VertriebsaktivitĂ€ten wurde die InBev Deutschland Vertriebs GmbH & Co. KG gegrĂŒndet. Ein einheitlicher Marktauftritt wird damit sichergestellt und die MarkenprĂ€senz gestĂ€rkt. Eine gemeinsame Vertriebsorganisation bietet ein umfangreiches, gut aufeinander abgestimmtes Portfolio internationaler, nationaler und regionaler Marken an.